FAQs zu Work and Travel

Ratlose Frau

Zuletzt bearbeitet: 04.03.2015

1. Vor der Reise

1.1. Organisation oder eigene Planung?

Diese Frage ist die wohl meist Gefragte überhaupt, wenn es um Work and Travel geht. Eine eindeutige Antwort kann man eigentlich nicht geben, denn jeder muss selbst abwägen, was ihm wichtiger ist.

Vorteile der Organisation

Wenn Du Dich unwohl dabei fühlst in ein Land zu reisen und noch nicht genau zu wissen, was Dich erwartet, solltest Du wahrscheinlich mit einer Organisation reisen. Im Preis der meisten Anbieter ist oftmals der Flug, diverse Workshops in Deutschland und vor Ort, sowie die ersten zwei Übernachtungen in einem Hostel enthalten. Dabei bist Du dann auch nicht alleine, lernst Gleichgesinnte kennen und bekommst Hilfe bei essentiellen Dingen wie z.B. der Eröffnung eines kanadischen Kontos.

Selbst organisieren

Ich persönlich werde meinen Aufenthalt selbst organisieren, weil ich einerseits keinen wirklichen Vorteil in den Leistungen der Organisationen sehe und mir der Preis im Vergleich zum selbst organisieren definitiv zu hoch ist (bis zu 700€ Ersparnis!!!). Andererseits liebe ich es, Dinge zu organisieren. Man hat meiner Meinung nach einen besseren Überblick über die Situation im Land selbst und weiß sich besser zu helfen.

Ein weiterer Vorteil der „Eigen-Orga“ (als Alleinreisender) ist, zumindest sehe ich das so, dass man voll und ganz in das Leben des Landes eintauchen kann/muss (geht übrigens mit Orga auch, nur ist es erfahrungsgemäß eher so, dass man sich lieber mit gleichsprachigen Menschen umgibt, um nicht auch noch auf die Sprache achten zu müssen 😉 ).

Wer Interesse am Selbst organisieren hat, dem empfehle ich außerdem die Seiten working-holiday-visum.de und auslandsjob.de. Beide Seiten sind seit längerem verfügbar und deshalb auch gute Informationsquellen.

Wer sich dennoch für eine Organisation entscheidet oder sich damit besser fühlt, dem empfehle ich praktikawelten.de. Dieser Anbieter ist seriös und hat schon viele gute Bewertungen erhalten.

Praktische Links zur „Eigen-Orga“:

  1. Work and Travel Forum
  2. Work and Travel Facebook-Gruppe
  3. Work and Travel 2013/2014 Facebook-Gruppe
Videoanleitungen zur Visabeantragung FAQs zum Visum FAQs zu Work and Travel

1.2. Mit einem Freund / einer Freundin reisen?

Du überlegst mit deinem besten Freund / deiner besten Freundin Traveln zu gehen? Eigentlich eine tolle Sache. Viele machen es auch, doch es gibt einiges, was du beachten solltest. Wer zu zweit reist, muss Kompromisse eingehen. Egal ob Arbeit, Reiseziele, Transportmöglichkeiten. Einfach alles muss durchdacht werden. Man hat nicht diese Freiheit, die man alleine so genießen kann. Außerdem kann es durchaus passieren, dass einer von Euch ein super Jobangebot bekommt. Das Problem ist jetzt: Ihr müsst ja beide arbeiten. Du siehst was ich meine? Ich will nicht sagen, dass es schlecht ist zu zweit zu reisen aber ich genieße meine Freiheit in vollen Zügen 😉

1.3. Flug und Buchung

Wenn man sich bereits entschieden hat, wo die Reise beginnen soll, ist es zu empfehlen sich schnellstmöglich um das Flugticket zu kümmern, da die Preise von Tag zu Tag steigen. Beachten sollte man dabei, dass man die Flüge möglichst ohne Zwischenstopp bucht und falls dies nicht möglich ist nicht in den USA zwischenlandet. Grund dafür ist das aufwändige Visasystem der USA. Man kann sich hier eine Menge unnötiger Bürokratie ersparen. In diesem Fall sollte man lieber etwas mehr bezahlen, um eventuellen Problemen aus dem Weg zu gehen. 😉

Gute Preisvergleichseiten:

Tipps

  1. Entgegen dem Trend alles online zu Buchen, lohnt es sich bei der Flugbuchung gelegentlich auch in lokalen Reisebüros nachzufragen. Ich selbst konnte damit ein super Schnäppchen landen. Ein Besuch lohnt sich allemal!
  2. Wer im Sommer reisen möchte, dem empfehle ich außerhalb der Schulferien zu beginnen. Hier lassen sich je nach Buchungsdatum mehrere hundert Euro sparen. Also lieber etwas später reisen. Sehr preiswert ist übrigens der September…

1.4. Mit oder ohne Rückflugticket einreisen?

Das kannst du absolut frei entscheiden. Du solltest nur bei der Reise zu den 2500$, die du vorweisen musst, zusätzliche Mittel vorweisen können. Ich hatte auch kein Rückflugticket bei meiner Einreise und wurde noch nicht einmal nach meinem Kontoauszug gefragt.

1.4. Versicherung

Eine Voraussetzung für das Visum ist eine gültige Auslandskrankenversicherung, die auch das Arbeiten im Ausland abdeckt. Lese dazu meinen Artikel über Versicherungen.

1.5. Reiseführer

Wer schon im Voraus das ein oder andere Reiseziel auskundschaften oder sich einfach über alles mögliche rund um Kanada informieren möchte, der kommt nicht um einen guten Reiseführer herum. Natürlich kann man sich über Google & Co. informieren, allerdings findet man im Netz keine so gebündelt und mit Tipps von anderen Reisenden ausgestatteten Informationen.

Zu den besten Reiseführern gehört der Lonely Planet Reiseführer, der mit 1024 Seiten zurecht als „Wälzer“ bezeichnet werden kann. Trotz der unglaublichen Seitenzahl ist die broschierte Ausgabe handlich und kann gut in jedem Daypack verstaut werden. Der Inhalt lässt sich gut in drei Worten beschrieben: informativ, übersichtlich und unverzichtbar. Warum? Hier ein paar Eindrücke:

Zwar hätte man den Inhalt durchaus noch mit dem ein oder anderen Bild ausschmücken können, der Informationsgehalt gleicht diesen Minuspunkt aber mehr als aus. Ich kann diesen Reiseführer nur empfehlen!

Lonely Planet Reiseführer auf Amazon Andere Reiseführer auf Amazon

1.6. Achtung Elektronik!

In Kanada und den USA gibt es nicht nur andere Steckdosen sondern auch die Netzspannung ist anders. Ich selbst bin da auch nicht so bewandert, weiß aber mittlerweile, dass es einige Geräte gibt, die diese Spannung nicht unterstützen. Am Besten du überprüfst jedes Netzteil, das du mitnimmst. Dort steht immer genau, welche Spannung unterstützt wird. Falls z.B. nur steht: 220-240 brauchst du einen Konverter oder lässt das betreffende Gerät einfach zu Hause (und kaufst Dir in Kanada ein Neues).

Ich kann diesen Adapter hier wärmstens empfehlen. Günstig, wertig und hat bisher immer funktioniert. Aber Achtung: Unbedingt zwei oder sogar drei davon kaufen, weil Adapter sehr leicht verloren gehen!

2. Ausstattung

2.1. Packliste. Was muss mit, was sollte zu Hause bleiben?

So ganz allgemein kann man das natürlich nicht sagen. Der Eine braucht mehr, der Andere weniger Klamotten. Wieder ein Anderer kann ohne seine komplette Fotoausrüstung nicht leben. Das Wichtigste, auf was man beim Packen achten sollte ist: Was habe ich in Kanada vor? Liegt mein Fokus auf Reisen oder arbeite ich erst einmal eine gewisse Zeit, bleibe also eher an einem Ort? Bei Ersterem muss man ganz klar Abstriche machen, denn Backpacking funktioniert nicht mit mehr als 20 Kilos auf dem Rücken (so ist es mir ergangen, glaub mir, dass macht kein Spaß!).

Mein Tipp: Lasst lieber das ein oder andere Shirt, die ein oder andere Hose oder das fünfte Oberteil zu Hause. Bei jeder Reise kommt nämlich was dazu und es macht keinen Spaß, wenn der Rucksack aus allen Nähten platzt.

Maximalgewicht deines Rucksacks sollten so 15 bis 17 Kilo sein. Alles darüber wird zur Qual.

Hier eine praktische Packliste von einem Mitglied des Work&Travel Forums.

Packliste Kanada

2.2. Welchen Rucksack / Koffer sollte ich nehmen?

Ganz generell:

  • Reisekoffer: Ich möchte in der Stadt bleiben und von dort aus ein paar Kurztrips starten.
  • Reiserucksacktasche: Ich möchte mobil sein und etwas mehr mitnehmen. Campen oder Wanderungen mit dem Rucksack mache ich  nicht.
  • Trekkingrucksack: Ich brauche nicht viel, so viele Nächte wie möglich im Zelt und 100%ige Mobilität.

2.3. Bücher mitnehmen?

Du liest gerne und viel und liebst es ein echtes Buch in der Hand zu haben? Ich auch. Aber: Nehme niemals Bücher mit auf eine Reise, die länger als drei Monate geht. Das Buch ist je nachdem schnell durchgelesen und dann nur noch eine Last.

Ich kann dir nur die Amazon Kindle Serie empfehlen. Es mag dem Einen oder Anderen nicht sehr liegen, aber diese kleinen Geräte sind ein wahres Wunder. Sie sind klein, handlich und durch die E-Ink-Technik kannst du darauf stundenlang lesen ohne dass deine Augen schmerzen. Außerdem hält der Akku eine gefühlte Ewigkeit.

Schau dir mal den Kindle bzw. den Kindle Paperwhite (mit Beleuchtung, sodass man im Dunkeln lesen kann) an.

Wer Bücher liebt kommt nicht darum herum. Denke immer daran: Das Bücherregal wartet auf dich 😉

2.4. Festplatte oder Cloud?

Wer heute auf Reisen geht hat eigentlich immer Handy oder Kamera griffbereit, um die schönsten Momente seiner Reise einzufangen. Wo aber hin damit, wenn man wieder Platz für Neues benötigt? Eine kleine externe Festplatte ist in jedem Fall praktisch. Das Problem ist, dass es während einer Reise immer mal wieder zu dem ein oder anderem Missgeschick kommen kann. Je nachdem sind damit alle Erinnerungen futsch. Ich habe mich von Anfang an für eine Kombination aus Festplatte und Cloud-Speicher entschieden. Zum Glück habe ich diese Art von Sicherung gemacht, denn eine Woche nachdem ich in Kanada angekommen bin, ist mir meine Festplatte futsch gegangen. Seitdem sichere ich nur noch online. Mal ganz abgesehen von den letzten Überwachungsskandalen ist diese Sicherung sogar die beste Variante, da ich auch direkt von meinem Smartphone auf alle Dateien zugreifen kann.

Welchen Anbieter sollte man nehmen?

Einerseits wäre da Dropbox. Dropbox ist der renommierteste Anbieter von Cloud-Diensten, vergibt allerdings nicht so viel Gratis-Speicher wie zum Beispiel Copy, ein neuer, aber sehr guter Anbieter. Bei diesem bekommt man 20 GB Gratis-Speicher, was für Bilder extrem viel ist. Bei den meisten dürfte das für den ganzen Aufenthalt reichen. Falls nicht gibt es auch  günstige Upgrade-Möglichkeiten.

Bei Copy anmelden (20 GB) Bei Dropbox anmelden (2 GB)

2.5. Praktische Apps

Die meisten Traveller benutzen während ihrer Reise ein Handy um in einem der vielen freien WLANs in Kanada zu surfen. Ein Handy ist aber nicht nur für Internet, Email & Co. von Vorteil sondern kann durch diverse Apps zum perfekten Reisebegleiter werden. Nachfolgend ein paar der Apps, die ich nutze.

AroundMe (kostenlos) iOS / Android

  • zeigt dir alle Points of Interests in deiner Umgebung an. Absolutes Muss!

Craigslist+ (1,79€) iOS

  • Perfekt für Jobs, Wohnungen und Gebrauchtwaren

Next (1,79€) iOS

  • Ausgabenkontrolle für diejenigen, die keinen Überblick über ihre Ausgaben haben 😉

3. Reisen

3.1. Welches Hostel zu Beginn der Reise?

Grundsätzlich kann man sagen, dass die Hostelling International (HI) – Hostels immer empfehlenswert sind. Sie gehören zum weltweiten Jugendherberge-Netzwerk und bieten meist gute bis sehr gute Ausstattung und Hygiene. Wer lieber etwas günstiger dafür aber auch weniger komfortabel wohnen möchte sollte die Samesun-Hostels testen. Vor allem in Vancouver erfreut sich dieses großer Beliebtheit. Private Hostels können sehr gut aber auch sehr schlecht sein. Dazu empfehle ich immer die Bewertungen auf hostelworld.com zu checken.

3.2. Routenplanung vor der Reise?

Würde ich nicht empfehlen. Klar kann man sich einen groben Plan erstellen, was man alle sehen möchte, aber das Work and Traveln lebt auch dadurch, dass Entscheidungen spontan fallen. Am Besten man plant nicht viel, nur die ersten zwei Wochen und lässt alles einfach auf sich zukommen. Meistens kommt es nämlich sowieso ganz anders, selbst wenn man es plant. Und ob man es glaubt oder nicht: In den meisten Fällen sieht man doch irgendwie all das, was man sehen wollte. Offen sein für alles, das ist der Schlüssel zu einem spannenden und erfahrungsreichen Aufenthalt.

3.3. Wie plane ich die Route eines Roadtrips?

Der Schlüssel zum Erfolg heißt Roadtrippers. Ein kostenloser Dienst, der sehr übersichtlich ist und die Planung des Roadtrips enorm erleichtert. Praktisch: Es gibt mobile Apps, damit man auch mit dem Handy weiterplanen kann. Einziger Nachteil ist, dass man auf das Routensystem von Google begrenzt ist, sprich wenn man auch mal nicht eingezeichnete Strecken markieren möchte, kommt man nicht um eine Umfahrung herum.

Wer ganz individuell planen möchte, der sollte sich einen Screenshot machen und dann per Gimp oder Photoshop die gewünschte Route einzeichnen 😉

4. Arbeiten

4.1. Was ist eine Job fair?

Immer wieder hört man von ihr: Der Job fair. In Deutschland gibt es das so auch kaum, zumindest hatte ich davor noch nie etwas davon gehört. Am ähnlichsten sind da noch Berufsmessen.

Job fairs finden meistens zu bestimmten Anlässen statt. Am bekanntesten sind die Veranstaltungen von September bis November in den größten Skigebieten Kanadas. In größeren Hallen oder Geschäftsgebäuden werden dann Stände der verschiedenen Arbeitgeber aufgestellt und die Besucher können sich über die Arbeit bei den jeweiligen Unternehmen informieren. Soweit eigentlich gleich wie eine Berufsmesse. Der Unterschied liegt darin, dass man sogar teilweise direkt ein Bewerbungsgespräch hat, je nachdem welchen Eindruck das Resume und du selbst hinterlässt. In jedem Fall  kannst du aber dein Resume abgeben und wirst mit etwas Glück in den folgenden Tagen kontaktiert.

Ich habe so zum Beispiel meinen Job bei Mike Wiegele bekommen. Die Job fair fand damals am 2. Oktober 2013 in Banff statt. Nach drei Wochen kam dann der heiß ersehnte aber schon fast vergessene Anruf.

Job fairs sind eigentlich immer ein Besuch wert, auch wegen der vielen Leute 🙂

4.2. Welche Bank?

Wer in Kanada arbeitet muss sich ein Bankkonto beschaffen. Dazu haben die meisten Banken in Kanada ein spezielles Paket extra für Traveler im Angebot. So muss man bspw. bei der Scotiabank ein Jahr lang keine Gebühren bezahlen, bei anderen bezahlt man sechs Monate nichts etc.

Ich selbst kann die Scotiabank nur empfehlen. Man bekommt schnell einen Termin mit einem Bankmitarbeiter, um das Konto anzulegen und insgesamt ist die Bank auch weit verbreitet. Ähnlich gut ist die Bank of Montreal (BMO).

Tipp: Mir selbst ist beim Einzahlen ein kleiner Fauxpas passiert. Die meisten Geldautomaten in Kanada sind nicht so modern wie unsere. Man muss das Geld erst in einen Umschlag legen und dann den Betrag am Automaten eingeben. Der Umschlag wird dann bedruckt. Ich habe das Geld direkt eingelegt und ihr könnt euch vorstellen, was dann passierte… 😉

4.3. Welcher Mobilfunkanbieter?

Ein weiteres Muss beim Traveln in Kanada ist eine Handynummer. Die meisten Arbeitgeber möchten dich schnell erreichen können bzw. vorab Gespräche mit dir führen. Leider ist das Mobilfunkangebot in Kanada nicht so dolle wie in Deutschland. Hier muss man um einiges tiefer in die Tasche greifen. Nach sehr langer Recherche habe ich für mich den besten Anbieter gefunden: Koodo Prepaid. Man bezahlt monatlich einen Grundbetrag (ja, in Deutschland nennt sich sowas nicht PrePaid). Darin inklusive sind weltweite SMS und je nachdem wie viel man mehr bezahlt auch Inklusivminuten. Zusätzlich kann man sich noch sogenannte Booster bestellen, um zum Beispiel 1GB Internet zu bekommen oder 500 Gesprächsminuten. Am Besten gehst du zu einem der vielen Shops. In den meisten Mall’s ist Koodo vertreten. Dort wird dir nochmal alles erklärt. Für kanadische Verhältnisse eine super Sache!

4.4. Berufserfahrung…

… ist immer gut, kann dich aber auch in eine bestimmte Sparte hinein befördern. Angenommen du hast bereits Dishwasher-Erfahrung, du bist auf einer Job fair und gibst dein Resume ab. Handelt es sich bei dem Arbeitgeber um einen Gastronomiebetrieb so wird man meistens genau für diese Art von Job einsortiert, obwohl man das vielleicht gar nicht machen möchte.

Im Großen und Ganzen ist Berufserfahrung aber immer hilfreich.

5. Hinweis

Diese Seite wird nun nach meiner Rückkehr stetig erweitert. Falls du selbst etwas ergänzen möchtest, kannst du mir das gerne per Kontaktformular schicken. Natürlich werde ich dich als Tippgeber hier nennen, es sei denn du möchtest das nicht.

  • kidkedi

    brauch man bei der Einreise nach Kanada bereits ein Rückflugticket?

  • crank r-bone

    Hey Julian,
    Hast du eine Winter/Snowboardjacke mitgenommen oder hast du dir dort eine zugelegt, und welche erfahrung hast du damit gemacht? Was lohnt sich mehr und lässt sich die Winterjacke mit der Snowboardjacke vereinbaren=?

    • Also ich habe sowohl Winterjacke als auch Snowboardjacke von zu Hause mitgebracht. Im Nachhinein hätte ich mir wohl eher dort eine gute für beides besorgt. Die gibt es dort um einiges günstiger als bei uns 😉

  • Fabian

    hi julian, was für eine kamera hattest du dabei? eine spiegelreflex oder eine kompaktkamera?

    • Ich hatte die Kompaktkamera Fuji X10, eine GoPro Hero 3 und mein iPhone dabei.

  • Michi

    Wenn du einen Schlafsack mit hattest, dann welchen? Ich bin gerade am suchen suchen suchen und bin unschlüssig 🙂

    • Hey Michi,
      ich habe mir erst am Ende meiner Reise für den Roadtrip einen Schlafsack in den USA zugelegt. Meiner ist ein Daunenschlafsack von Marmot. Always Summer heißt das Modell glaube ich. Aber es ist nicht das Modell, was es hier in Europa gibt, keine Ahnung warum. Generell sind die von Marmot aber ziemlich gut!

  • Danke für deinen Kommentar, kann ich so bestätigen.

  • Nadine

    Hey Julian, in deinen Videos erstellst du ja den Kompass account erst, wenn dies für Deutschland geöffnet ist. Im fb (working holidas Visum) haben jetzt viele geschrieben sie haben den schon beantragt und müssen dann, wenns los geht nur noch den letzten Teil zum fertigstellen des accounts ausfüllen . Bin jetzt mega verunsichert. Ich dachte immer erst wenn das Portal offen ist kann man sich anmelden. Ich hoffe du kannst mir weiterhelfen.
    Übrigens super Blog, du hast mir schon sehr weitergeholfen 🙂

    • Hey Nadine, ja genau ich würde auch jetzt abwarten bis die Vergabe offiziell beginnt. Man weiß nie, was noch kommt und die Botschaft hat explizit gesagt, man solle warten bis der Account für die WHV-Vergabe freigeschaltet wird. Wirklich viel Zeit sparst du damit übrigens auch nicht…

      • Nadine

        Okay danke:) und viel Glück bei deinen Prüfungen!

  • Tanja

    Hi, weiß hier jemand ob man beim Family Information Form bei Type of Application „Work“ nehmen muss oder „other“? Finde dazu keine Informationen und theoretisch könnte beides möglich sein.

    • Da musst du „Work“ angeben.

      • Tanja

        Dankeschön.
        Tolle Seite übrigens… strukturiert, übersichtlich, informativ und vermittelt echt schöne Impressionen, die die Vorfreude stärken.

        • Danke das freut mich 🙂 Viel Spaß in Kanada!

  • Helene

    Zuallererst: Danke! Du hast mir bei der Visumsbeantragung und auch mit vielen anderen Informationen sehr weitergeholfen. Super Seite!!!

    Ich habe 2 Fragen: 1. Wo finde ich die Jobfairs bzw. Informationen dazu?
    2. Ist eine Unfallversicherung notwendig oder reichen AKV und Haftpflichtversicherung aus?

    • Hey Helene, das freut mich 🙂
      Job fairs finden eigentlich in den meisten größeren Städten zu verschiedenen Anlässen statt. Wenn du schon konkret etwas vor hast also bspw. im Winter im Skigebiet zu arbeiten, dann kannst du einfach mal nach „Job fair British Columbia Ski Area“ oder so in der Art suchen. Auf Facebook gibt es auch viele Seiten, auf denen du dazu Infos findest. Viele Skigebiete kündigen das über diesen Weg an. Ansonsten gibt es auch an den Pinnwänden der Hostels oder Job center viele Ausschreibungen und Ankündigungen zu Job fairs. Sobald du in Kanada bist stößt du früher oder später automatisch drauf 😉

      Zu deiner zweiten Frage: Die Unfallversicherung ist nicht zwingend erforderlich. Du benötigst im Endeffekt nur die AKV und HP. Ich hatte auch nur diese.

  • Anika

    Hi Julian.
    Kannst du mir sagen ob es notwendig ist ein Konto in Kananda einzurichten?
    Weil
    ich wollte mir auch die Kreditkarte der DKB holen und da kann ich ja dann,
    wie du es beschreibst, problemlos Geld abheben als auch bezahlen. Wofür
    dann die Bank in Canada? Kann mir mein Arbeitgeber das Geld nicht auch auf das Konto der DKB zahlen?
    Danke schon mal für deine Mühe. Tolle Seite!

    • Hey Anika, danke für deine Rückmeldung 🙂
      Du brauchst das kanadische Konto, weil die Gehaltszahlungen häufig noch per Cheque ausgestellt werden. Dafür ist ein CA-Konto zwingend erforderlich. Außerdem glaube ich, dass die meisten Arbeitgeber nur auf kanadische Konten überweisen, weil sie sonst immer 30$ Überweisungsgebühr zahlen müssen 😉

  • Cara

    Hallo Julian, ich habe mein Work & Travel Visum erhalten und freue mich jetzt natürlich vor allem auf den Travel-Teil 😉 Hätte dazu mal eine Frage….habe zwar hier schon gesehen, dass viele Abstecher in die USA machen, aber wollte nur mal sicher gehen, ob ich über die 12 Monate so oft wieder einreisen darf wie ich möchte? Und auch aus anderen Ländern als den USA? Danke schon mal und liebe Grüße Cara

    • Hey Cara, Glückwunsch! Du hast pro Jahr zwei mal drei Monate, also insgesamt sechs Monate die Möglichkeit dich als Tourist in den USA aufzuhalten. Was Kanada angeht: Mit dem WHV kannst du so häufig aus Kanada aus- und wieder einreisen, wie du möchtest.

  • Tim B.

    Hallo Julian,
    ich werde wahrscheinlich auch ein Jahr work and travel machen und bin gerade auf der Suche nach Infos.
    Eine Frage: Ich will es eigentlich auch selbst organisieren, habe aber jetzt einige Bedenken, weil bei einem Freund von mir ziemlich viel schief gelaufen ist.

    Jetzt überlege ich das mit einer Agentur zu machen.
    Da ist mir stepin aufgefallen, die haben ein Angebot für work and travel (http://www.stepin.de/work-and-travel/). Kennst du stepin oder kannst du eine andere Agentur empfehlen?
    Danke für deine Infos…
    Liebe Grüße
    Tim

    • Hey Tim, sorry zu Organisationen kann ich leider nichts sagen. Da habe ich keine Erfahrungen, außer dass alle, mit denen ich gesprochen habe meinten, sie würden es das nächste Mal ohne Orga machen… 😉 Ist wirklich kein Hexenwerk.

  • Karin

    Hallo Tim,
    leider funktioniert dein Link nicht.
    Meinst du vielleicht http://www.stepin.de/work-and-travel/

    Karin

  • Christopher Robinson

    Hallo,
    wo bekomm ich mein Visum wenn ich bei der Bestätigung des Visums schon in Kanada bin?
    Normalerweise bekommt man das ja bei der Einreise ?

  • Marco

    Hi Julian,

    ich habe noch eine dringende Frage. Ich bin am letzten Wochenende zurück zu meinen Eltern gezogen, damit ich nicht ein Jahr lang eine Wohnung unterhalten muss die ich nicht bewohne. Ich hatte zum Zeitpunkt der Visa-Bewerbung natürlich überall meinen eigenen Wohnsitz angegeben und so steht jetzt bei allen Dokumenten die zur Visa-Bewerbung notwendig waren die alte Adresse drin und auch in dem Brief der mir die Einreise ermöglicht. In meinem Reisepass steht jetzt wieder der Wohnort meiner Eltern drin und auch der Versicherungsschein ist wieder auf den Wohnsitz meiner Eltern adressiert. Kannst du mir sagen wie ich mit er kanadischen Einwanderungsbehörde kontakt aufnehmen kann um die Unstimmigkeit auszubessern. Ich hab gerade ein bisschen bammel weil mein Flieger schon am 14.9.2015 gehen soll.

    Liebe Grüße
    Marco

    • Hey Marco, einfach einreisen und den Sachverhalt schildern. Das wird kein Problem sein. Viel Spaß in Kanada 🙂

  • Sehr gut, viel Spaß dir! 🙂

  • Freya

    Hi Julian,
    Ich bin nun soweit, dass meine Bewerbungstatus im CIC Account ‚Open‘ anzeigt. Kann man da eine Einschätzung geben, wie lange es jetzt noch ungefähr dauert? Wie lange hat es bei dir ab dem Punkt gedauert? Ich habe meine kompletten Dokumente am 29.9 eingereicht.
    Bei der Sparte ‚Processing Times‘ auf der IEC-Seite heißt es, bis zu sechs Wochen, wie du oben ja auch beschrieben hast. Dort heißt es aber auch, dass die erste Phase bis zu zwei Wochen dauert, die war bei mir aber schon nach 2 Tagen abgeschlossen.

    • Im Moment geht das ziemlich zügig, weil die Bewerbung am 9. Oktober schließt und nur noch die Warteliste abgearbeitet wird. Die angegebenen Daten sind Maximalwerte und müssen nicht zutreffen. So gesehen kann es gut sein, dass du dein Visum in dieser oder der nächsten Woche bereits erhältst. 🙂

  • Vivian Ma

    Hallo Julian, ich hätte eine Frage zu dem CAL. Was passiert wenn ich das Führungszeugnis nicht rechtzeitig bekomme und der CAL abläuft? Vor dem Problem stehe ich gerade. LG Vivian

    • Dann verfällt deine Bewerbung und du musst bis zur nächsten Vergabe im Frühjahr 2016 warten.

  • Marcel

    Hallo Julian, wann soll ich mein IEC Account erstellen für 2016. Du hast ja geschrieben das man es vor der Vergabe schon tuen soll. Nun stellt sich die Frage für mich ob ich doch noch den 17 November abwarten soll bis alles für 2015 abgeschlossen ist um zu vermeiden das vielleicht mein IEC Konto zum Ende der Saison gelöscht wird. Wär dies ratsam erst ab dem 18 November zu erstellen oder würde es jetzt schon gehen. Vielen Dank dir.

    • Hey Marcel, den IEC Account kannst du erst erstellen, wenn die Vergabe offiziell gestartet ist bzw. eines der drei Working Holiday Programme. Hast du noch einen IEC Account wird der am Ende des Jahres bzw. zum Start der neuen Vergabe gelöscht. Einfach abwarten.

  • Sebas Romero

    Hallo Julian,

    bei mir ist die Sache folgendes! Ich habe meinen POE letter und alles ist gut. Ich gedenke Ende März für mein 1 Jahr WorknTravel einzureisen (Permit valid 29.06.16), allerdings bin ich davor zweimal kurz in Kanada (1 Tag am 8.12.15 – 9.12. auf der Durchreise und dann noch mal 10 Tage (10.1.- 20.1.16) wegen Urlaubs).

    Ich will aber aber da noch nicht mit dem WorknTravel anfangen, da ich ja 3 Monate verschenken würde, bzw. am Ende wieder früher gehen müsste.

    Hast du eine Ahnung ob ich Dez. /Januar einfach wie immer als Touri einreisen kann obwohl ich schon meinen POE letter usw habe. Oder ist es bei erstmaliger Einreise ab Erhalt des POE gleich im System und man ist verpflichtet das Jahr zu starten?

    Wäre super wenn du mir antworten könntest.

    Cheers Sebas

    (P.S: dein tutorial, dass man die ganzen Anträge doch VORHER ausfüllen konnte war super und hat mir im Mai viel Stress gespart! Merci)

    • Hey Sebas, einfach als Tourist einreisen. Dein POE hat keinen Einfluss darauf und du sparst dir wie gesagt die drei Monate. Viel Spaß!

  • JKW

    Kurze Frage. Ich hatte irgendwo gelesen, dass wenn ich mich auf ein Visum bewerbe und dann „angenommen“ werde, dass ich dann 6 Jahre zeit habe um mein Visum zu beantragen? Das macht aber doch keinen Sinn oder?

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